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Vorlage - VO/4/0051/2014  

Betreff: Satzung über den Bebauungsplan Nr. 33 der Stadt Dassow für einen Teilbereich am Travemünder Weg nördlich des Getränkemarktes und des Transportunternehmens
hier: Aufstellungsbeschluss
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
SB/AL/LVB:1. G.Kortas-Holzerland
2. F.Behrens
3. F.Lehmann
Federführend:Fachbereich IV Bearbeiter/-in: Kortas-Holzerland, Gesa
Beratungsfolge:
Hauptausschuss Dassow Vorberatung
25.11.2014 
Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Dassow ungeändert beschlossen   
Stadtvertretung Dassow Entscheidung
09.12.2014 
Sitzung der Stadtvertretung der Stadt Dassow ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
2014-11-24 Anlagen zur VO/4/0051/2014  

Sachverhalt:

Die Stadt Dassow stellt den Bebauungsplan Nr. 33 im Verfahren nach § 13a BauGB auf.

Die Stadt Dassow nimmt die Anfrage eines Einzelnen zum Anlass, um die Erweiterung der Bebauungsmöglichkeiten auf den rückwärtigen Grundstücken planungsrechtlich vorzubereiten. Die Planung dient der Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum.

Die vorhandene Bebauung soll verdichtet werden ("Nachverdichtung").

 

Die Erschließung erfolgt über den Travemünder Weg; auch für die künftige hinterliegende Bebauung.

 

Der Bebauungsplan wird im Verfahren nach § 13a BauGB als Maßnahme der Innenentwicklung aufgestellt; Flächen innerhalb des Siedlungskörpers werden nachverdichtet. Es wird von der Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB abgesehen. Die Gründe für die Anwendung des § 13a BauGB werden in der Planbegründung dargelegt. Auf Grund der Größe des Plangebietes und den Ausnutzungskennziffern basierend auf dem städtebaulichen Konzept kann das Verfahren nach § 13a Abs. 1 Nr. 1 BauGB geführt werden.

Von der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung und von der frühzeitigen Unterrichtung der betroffenen Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wird bei der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 33 abgesehen. Gemäß § 13a Abs. 3 BauGB ist bei der Aufstellung eines Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren anzugeben, wo sich die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten kann und dass sich die Öffentlichkeit innerhalb einer bestimmten Frist zur Planung äußern kann, sofern keine frühzeitige Unterrichtung und Erörterung im Sinne des § 3 Abs. 1 BauGB stattfindet.

 

Die Auswirkungen der benachbarten Betriebe auf das Plangebiet sind während des Aufstellungsverfahrens zu untersuchen.

 

Die Kosten werden vom durch die vorliegende Planung Begünstigten übernommen. Entsprechende Regelungen werden im städtebaulichen Vertrag vorgenommen.

 

 


Beschlussvorschlag:

  1. Die Stadtvertretung der Stadt Dassow fasst den Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 33 der Stadt Dassow für einen Teilbereich am Travemünder Weg nördlich der Flächen des Getränkemarktes und des Transportunternehmens. Das Plangebiet befindet sich in der Ortslage Dassow und umfasst die Grundstücke Travemünder Weg 1 bis 4 sowie die Straßenverkehrsfläche. Es wird wie folgt begrenzt:

-          nördlich:              durch das Grundstück Klützer Straße 19, welches sich bis zum Hinterweg erstreckt,

-          östlich:              durch die Grundstücke Klützer Straße 15 bis 19 sowie Travemünder Weg 1b,

-          südlich:              durch die Grundstücke des Getränkemarktes ("Getränkeland") und des Transportunternehmens,

-          westlich:              durch die Grundstücke Travemünder Weg 5, 7 und 8 sowie Hinterweg 1b.

  1. Das Planungsziel besteht in folgendem:

-          Erweiterung der vorhandenen Bebauungsmöglichkeiten für Wohnzwecke und das Wohnen nicht wesentlich störendes Gewerbe.

  1. Der Bebauungsplan wird als Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Hierauf ist in der ortsüblichen Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses hinzuweisen.

4.              Bei der ortsüblichen Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gemäß § 13a Abs. 3 Nr. 2 BauGB ist darüber zu informieren, wo sich die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten kann und dass sich die Öffentlichkeit innerhalb einer bestimmten Frist zur Planung äußern kann. Gemäß § 13 Abs. 2 BauGB wird von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB und § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen.

5.              Der Aufstellungsbeschluss ist gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB ortsüblich bekannt zu machen.

 

 


Finanzielle Auswirkungen:

 

 


Anlagen:

Geltungsbereich B-Plan Nr. 33

Übersichtsplan

Konzept

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2014-11-24 Anlagen zur VO/4/0051/2014 (1763 KB)