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Auszug - Stand Kita-Neubau  

Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Kultur
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 13.10.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:06 - 21:28 Anlass: Sitzung
Raum: alten Rathaus, Lübecker Str. 50 in Dassow
Ort:
 
Wortprotokoll

Herr Bürgermeister Ploen gibt den Ausschussmitgliedern einen Überblick über den aktuellen Sachstand aus der letzten Stadtvertretersitzung zu diesem Thema. Es wurden bereits verschiedene Möglichkeiten in Augenschein genommen, wie z.B. die Anmietung von Räumen aber auch ein Neubau. Zurzeit werden Räume in der Grundschule genutzt. Das Ziel ist es, neue Räume durch einen Erweiterungsbau / Neubau zu schaffen, um der Platzkapazität gerecht zu werden. Mit den verschiedenen Lösungsmöglichkeiten waren nicht alle Mitglieder der Stadtvertretung einverstanden.

Daraufhin gab es 2 Varianten:

a) weitere Planungsgespräche mit dem Jugendhilfezentrum Käthe Kollwitzzu führen und

b) eine Interessenbekundung zum Bau einer Kindereinrichtung mit 50 Plätzen unter weiteren Trägern der freien Wohlfahrtspflege durchzuführen.

Die Entscheidung ging mit einem Patt aus. Die weiteren in Betracht kommenden Träger wurden daraufhin angeschrieben. Bis jetzt haben sich nur zwei zurückgemeldet, die allerdings kein Interesse zeigten.

Nun übergibt Herr Ploen das Wort an Herrn Glatz vom Jugendhilfezentrum. Seit nunmehr 19 Jahren ist das JHZ in Dassow ansässig. Die Räumlichkeiten in all diesen Jahren waren nie ausreichend. Es wurde schon einmal ein Gebäude saniert. Die Betriebserlaubnis wurde durch den Landkreis immer mit Ausnahmen genehmigt. Durch das neue Kifögreichen weder die vorhandenen Räumlichkeiten noch die genehmigten Plätze für die Kinder aus. Es fehlen insgesamt 12 Krippen-, 45 Kita- und 22 Hortplätze.

Ab Januar 2015 werden 15 Kinder durch einen Erzieher betreut. Der Neubau einer Einrichtung würde ca. 1,5 Mio. Euro kosten. Das Grundstück auf dem gebaut werden könnte wäre Eigentum der Stadt Dassow, welches sie auch zur Verfügung stellen würde.

Herr Glatz sagt aber auch, dass er mit einem anderen Träger keine Probleme hätte. Über eine sogenannte Container-Lösung wurde auch nachgedacht. Diese würde aber über 5 Jahre gehen und wäre auch entsprechend kostenintensiv.

Nunmehr entsteht eine rege Diskussion unter den Anwesenden.

Herrn Glatz wäre der Standort Rudolf-Breitscheid-Straßeam angenehmsten, da sich der Hort dort schon angesiedelt hat. Es stehen aber auch noch ein Grundstück im Molkereiweg oder das Gelände des ehemaligen Schwimmbades zur Verfügung. Herr Glatz beantwortet sodann offene Fragen.

Herr Ploen bedankt sich abschließend bei Herrn Glatz für die Berichterstattung und verabschiedet ihn.