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Bericht des Bügermeisters – Dezember 2018

30. November 2018 - erschienen in UNS AMTSBLATT

Liebe Schönbergerinnen und Schönberger,

noch 5 Wochen und das Jahr 2018 ist Geschichte, dabei ist mir persönlich so, als wäre gestern gerade mal Ostern gewesen. Aber das geht sicher nicht nur mir so, dass man den Eindruck hat, je älter man wird um so schneller vergeht die Zeit.

Die Stadtvertretung hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, dass wir einer Fusion mit der Gemeinde Lockwisch zustimmen. Damit vergrößert sich ab dem 01.01.2019 unsere Stadt flächenmäßig um fast 1/3 und wir haben fast 5.000 Einwohner. Dadurch erlangt die Stadt Schönberg eine höhere Wertigkeit gegenüber dem Kreis und dem Land und wir können darüber nachdenken, den Status eines Unterzentrums im Rahmen der Landesentwicklung anzufordern. Außerdem wird damit gesichert, dass es auch eine Zukunft der Einwohner der bisherigen Gemeinde Lockwisch geben wird. Dieser Beschluss bedarf noch der Zustimmung des Amtsausschusses und Kreistages ehe er Rechtskraft erlangt.

Ein Problem in unserer Stadt ist immer wieder die Parkplatzsituation, zu der ich mich mehrfach geäußert habe. Auch an dieser Stelle möchte mich dazu nochmals artikulieren. Weder ist es der Stadt möglich, noch ist es Aufgabe der Stadt, für jeden Fahrzeughalter eine Stellfläche vorzuhalten. Das trifft auf alle Verkehrswege und Wohngebiete der der Stadt zu. Ich kann Schönberg sicher nicht mit Großstädten wie Berlin oder Hamburg vergleichen, in denen die Fahrzeughalter teilweise bis zu 15 Minuten Entfernung vom Wohnort einen Stellplatz finden. Aber auch unsere Einwohner müssen erkennen, dass nicht immer ein Stellplatz vor der Haustür gewährleistet ist bzw. gewährleistet werden kann. Bei aller Kompliziertheit der Parksituation muss man diese aber nicht noch weiter verstärken, wie z. B. in der Ratzeburger Straße oder der Fritz-Reuter-Straße. Wenn in der Ratzeburger Straße die Fahrzeuge wenigstens so auf der Fahrbahn abgestellt werden, dass Einscherlücken für den fließenden Verkehr frei gehalten werden, wäre das ganz im Sinne des § 1 der StVO. In der Fritz-Reuter- Straße werden Fahrzeuge so geparkt, dass Grundstücke, wie z. B. die Nummer 50, nicht bzw. nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen verlassen werden können. Das führt zur Verärgerung der Anwohner und zeugt eben nicht von verantwortungsvollem Handeln der Fahrer, die ihre Autos so abstellen. Die gesamte Parksituation in unserer Stadt würde schon ein wenig entschärft werden, wenn die Fahrzeughalter - dort wo möglich - ihre Fahrzeuge auf ihrem Grundstück parken würden. Das wäre aus meiner Sicht nicht zu viel verlangt.

Liebe Schönbergerinnen und Schönberger,

wie immer kommen mit dem Jahresende auch wieder traditionelle Veranstaltungen auf uns zu. Zunächst lädt uns der „Verein Unternehmen für Schönberg“ e. V. am 01.12.18 zum Aufstellen des Weihnachtbaumes auf den Marktplatz ein. Für mich immer ein guter Anlass Sie zu treffen, mit diesem oder jenen zu reden und auch mal ein Glas zu trinken.

Am 7. Dezember findet in der Palmberghalle das Weihnachtskonzert des Ernst-Barlach-Gymnasiums Schönberg statt. Ich bezeichne diese Veranstaltung immer als einen vorweihnachtlichen künstlerischen Leckerbissen für Schönberg.

Einen weiteren Höhepunkt gestaltet der Eltern- und Lehrerchor des Gymnasiums mit einem Weihnachtssingen im „Café Vossberg“ am 9. Dezember. Diese Veranstaltung kann ich nur empfehlen. Und natürlich haben wir auch wieder unseren kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt am dritten Dezember Wochenende. Sie sehen, Schönberg hat bis zum Jahreswechsel noch eine Menge zu bieten, ehe es ab Januar in das Jubiläumsjahr, dem 800. unseres Bestehens geht. Bei der einen oder anderen Veranstaltung sehen wir uns gewiss.

Bis dahin verbleibe ich ihr Bürgermeister
Lutz Götze

Wappen der Stadt Schönberg