der Blick in die Stube des Schulzenhauses zeigt einen kleinen Einblick in unsere Arbeitsfelder des Sammelns, Bewahrens und Forschens. Für die Wintermonate haben wir für Sie eine neue Sonderausstellung "De Pötter kümmt!" vorbereitet. Das Team des Volkskundemuseums in Schönberg erwartet Sie Dienstag bis Donnerstag und am Sonnaben jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr. Voranmeldungen sind jeder Zeit zu vereinbaren.
Seit dem Jahr 1903 besteht durch einen Katalog ein Sammlungskonzept für das Museum. Die Sammlungstradition geht jedoch schon in das Jahr 1901 zurück, hier fing der Altertumsverein für das Fürstentum Ratzeburg (heute Heimatbund) an, die Leitfossilien der Volkskunde zu sammeln. Heute beinhaltet die Sammlung hauptsächlich volkskundliche Objekte.
Bewahren
Wie der "Hüter des Schatzes" werden Museum oft gesehen, der Drang des Besuchers alles zu sehen ist stets groß. Dennoch bekommen die meisten Besucher nur die Spitze des Eisberge zu sehen. Unser Bestand umfasst meht als 15.000 Objekte, davon fallen etwa 700 in den Bereich "Tracht", gehören also zum Sammlungsbereich Volkskunde. Kürzlich erhielten wir für die Bewältigung dieser Aufgabe eine Spende von 500,- € durch die Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank Wismar (Bürgerstiftung), hierfür können wir eine Fotorestaurierung durchführen. Herzlichen Dank!
Forschen
Viele Forschende wenden sich jählich an das Museum, nicht nur in der Familienforschung, sondern auch die wissenschaftlichen Bereiche können immer wieder aus dem Fundus schöpfen. Für die Mitarbeiter selbt ist diese Dienstleistung selbstverständlich, jedoch bleibt für den eigenen Schwerpunkt häufig zu wenig Zeit.
Austellen
Die momentane Sonderausstellung heißt:
"Commedia del `Arte"
Zu sehen sind die Aquatintadrucke und Radierungen von Erik Bölkow aus Kiel bis 22. September 2013.
Vermitteln
Ein immer noch aktuelles Medium im Bereich der Vermittlung, ist die Führung. Wir sind Anlaufpunkt für zahlreiche Schulklassen der Umgebung, aber auch auch andere Interessengruppen.
Eine fachkundige Führung gibt Ihnen wesentlich tiefere Einblicke in die Geschichte des Fürstentums und der Bauernkultur. Hierfür erheben wir einen Beitrag von 15,00 €.